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Tipps & Tricks
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Motortuning

G-Lader

TIPPS und TRICKS!

1) ├ľlzulaufleitung pr├╝fen

├ľlzulaufleitungen auch von innen pr├╝fen. Au├čen hui, innen pfui: Hohe Temperaturen sorgen f├╝r innenliegenden Verschlei├č, auch wenn au├čen noch alles perfekt aussieht. Deshalb immer die Leitung checken und ggf. auswechseln. Bei uns bekommst du neue Leitungen.

2) Kabelbaum der Einspritzventile br├╝chig?

Kabelbaum wird br├╝chig durch Hitze. Meistens sind die Bruchstellen kurz vor den Steckern zu den EV┬┤s. Defekte EV┬┤s f├╝hren zu Aussetzern, Gemisch- Abmagerung bis hin zu verbrannten Kolbenb├Âden. L├Âsung: Einspritzkabelbaum erneuern. Einen neuen Kabelbaum bekommst du auch bei uns.

3) Offene Luftfilter im Motorraum sind nicht empfehlenswert

Auch wenn es Krach macht und mehr ÔÇ×RennfeelingÔÇť erzeugt: F├╝r die Haltbarkeit sind offene Luftfilter im Motorraum nicht zu empfehlen. Diese saugen nicht nur die sauerstoff├Ąrmere Luft an, sondern es gelangt ohne Geh├Ąuse auch mehr Dreck hindurch. Dreckpartikel zerst├Âren dann den Lader von innen, eine Entfernung des sogenannten ÔÇ×ResonanzrohresÔÇť im originalen Luftfilterkasten f├╝hrt zu Verwirbelungen und schlechterem Ansprechverhalten, auch wenn es lauter ist und sich "schneller" anh├Ârt. Deshalb solltest du den originalen Filterkasten mit Resonanzrohr behalten und einen K&N Plattenluftfilter verbauen.

4) Laderradgr├Â├čen ÔÇô Vorsicht vor zu kleinen R├Ądern

Ein kleineres Laderrad ist zwar die g├╝nstigste M├Âglichkeit, zu mehr Ladedruck und mehr Leistung zu kommen, aber die erh├Âhte Laderdrehzahl bedeutet auch mehr Verschlei├č und ab einer Drehzahlgrenze den Ladertod. Die L├Âsung ist, die Laderradgr├Â├če nach der eigenen Nutzung zu w├Ąhlen. Bist du viel auf der Autobahn unterwegs ist ein 72er gut, im Alltag solltest du maximal einen 68er Laderrad fahren. Alles andere hei├čt immer auf den Drehzahlmesser achten und den Lader sehr h├Ąufig ├╝berholen! Ohne passenden Chip ist ein kleineres Laderrad t├Âdlich. Siehe Punkt 5!

5) Chip/Eprom mu├č zum Tuning passen

Das Steuerger├Ąt kann nur die Werte f├╝r den Z├╝ndzeitpunkt und die Spritmenge nehmen, die es in den Kennfeldern des Chips findet. Der originale Chip und mehr Ladedruck f├╝hren zu einem zu mageren Gemisch (siehe 4.) oder einem klingelnden oder klopfenden Motor. BAR-TEK hat einen eigenen G60 RS3 Chip entwickelt.

6) Lader├╝berholung nur mit originalen VW Teilen

Der Lader hat Verschlei├čteile, die regelm├Ą├čig erneuert werden m├╝ssen. Die wenigsten Anbieter der ├ťberhols├Ątze verf├╝gen aber ├╝ber die Originalteile, die man unbedingt nehmen sollte. Unabh├Ąngig von den Lagern sollte man den kleinen Riemen noch ├Âfter erneuern. Beim Selbst-├ťberholen wird oft der Fehler gemacht, dass der Simmering zu tief eingesetzt wird und dann die ├ľlbohrung verschlie├čt! Au├čerdem solltest du darauf achten, nur originale VW Teile zu verbauen. Bei uns kannst deinen G-Lader professionell ├╝berholen lassen.

7) Breitere Riemen, Doppelriemenantrieb

Die Riemenbreite sollte die Breite des originalen Riemenrades nicht ├╝berschreiten, alles andere bewirkt ein Moment auf die Welle. W├Ąhle also immer den passenden Riemen f├╝r den G-Lader.

8) Schmier- und Dichtfette nur von Kl├╝ber

Schmier- und Dichtfette dienen zur Verkleinerung des Luftspaltes und zur Verbesserung des Wirkungsgrades. VW selbst hat damals mit Kl├╝ber Nosol experimentiert und es f├╝r gut befunden. Die Fette m├╝ssen Temperatur- und Fliehkraftstabil sein oder auch vom Motor verbrennbar, wenn etwas angesaugt werden sollte. Deshalb solltest du mit anderen Produkten vorsichtig sein. Eine Beschichtung h├Ąlt etwa 3.000ÔÇô10.000 Kilometer.

9) Bypassh├╝lsen und -Ventile besser lassen

├ťber das Leerlaufstabilisierungsventil (LSV) wird bei klopfender Verbrennung Ladedruck abgelassen. Gleiches passiert kurz vor dem Drehzahlbegrenzer zwischen 5800 und 6200 U/min. Die H├╝lsen werden in den Verbindungsschlauch zwischen LSV und Bypass eingesetzt und verhindern beides. Folgen: Kein Druckablassen bei klopfender Verbrennung mehr m├Âglich und evtl. Motorschaden.

L├Âsung: Ein guter Chip f├╝r den G60 schaltet die Druckminderung bei hohen Drehzahlen aus und l├Ąsst die Schutzfunktion aktiv.

10) Ladeluftk├╝hler so gro├č wie m├Âglich

Je k├╝hler die Ansauglufttemperaturen, desto dichter und sauerstoffreicher die Luft, was die Verbrennung beg├╝nstigt. Umgekehrt gilt, je hei├čer die Ansaugluft, desto h├Âher die Klopfneigung und desto weniger die Leistung. Am besten ist es, den gro├čen LLK vom Golf oder den Ladeluftk├╝hler f├╝r den Rallye Golf zu verbauen.

11) Drosselklappe checken

Hier sind vor allem der Leerlauf und der Volllastschalter wichtig. Ist zum Beispiel der Volllastschalter defekt, findet auch keine Volllastanreicherung (Anfettung) statt, die Lambdaregelung ist immer noch aktiv. Folgen: Abmagerung, Temperaturanstieg, Kolbenschaden. Ist der Leerlaufschalter defekt, arbeitet das LSV und die Schubabschaltung ist au├čer Funktion.

L├Âsung: Beide Schalter regelm├Ą├čig auf Funktion pr├╝fen.

12) KAT/ Abgasanlage

KAT: Die meisten verbauten serienm├Ą├čigen Keramik-Kats halten die erh├Âhten Abgastemperaturen nicht aus und zerbr├Âseln mit der Zeit. Folge: Auspuff zu, erh├Âhter Abgasgegendruck, R├╝ckstau bis zum Lader, Temperaturerh├Âhung, Leistungsverlust.

L├Âsung: Metallkat vom VR6 oder 200 Zeller. F├Ącher: Ein F├Ącherkr├╝mmer bewirkt kaum Mehrleistung, sorgt aber f├╝r einen wesentlich schnelleren W├Ąrmeabtransport vom Zylinderkopf. Wir empfehlen Kr├╝mmer von TeZet, Supersprint oder Hartmann (Bi-Kat = Euro 2) und nat├╝rlich unseren G60 Metall Rennkat.

13) Lambdasonde

Ein undichter Kr├╝mmer, Dichtung, Flansch und alles was VOR der Lambdasonde ist, f├╝hrt zu falschen Werten und zur falschen Gemischregelung, da die Sonde zu viel Sauerstoff misst und denkt, der Motor liefe zu mager. Folgen: ├ťberfettung, verru├čte Kerzen, ├ľlverd├╝nnung und hoher Spritverbrauch.

L├Âsung: LS wird bei jeder AU mitgepr├╝ft. Eine neue Lambdasonde bekommst du bei uns.

14) Wassertemperaturf├╝hler pr├╝fen

Der Wassertemperaturf├╝hler sorgt in Abh├Ąngigkeit von der Wassertemperatur f├╝r eine Verl├Ąngerung der Einspritzdauer. Ist er defekt, stimmt das ganze Gemisch nicht mehr. L├Âsung: Geberwerte mittels Widerstandskurve messen (Wasserbad etc.) oder durch einen neuen Temperaturf├╝hler ersetzen.

15) CO-Poti richtig einstellen

Im Leerlauf- und Teillastbereich wird in Abh├Ąngigkeit von der Ansauglufttemperatur das Gemisch angefettet oder abgemagert, bei Vollast ist es abgeschaltet. Je nach Einstellung sp├╝rt man deutliche Unterschiede im Spritverbrauch oder im Ansprechverhalten, da von der Lambdasonde sonst gegengeregelt wird.

L├Âsung: CO-Gehalt am Tester einstellen (blauer F├╝hler ab und vor der Einstellung drei Mal ├╝ber 3000 U/min drehen, um die Lambdaregelung auszuschalten). Etwa 500 Ohm sind ein guter Startwert. Den passenden CO-Poti bekommst du bei uns.

16) Ladedruck-/Map Sensor uml├Âten

Der originale Sensor f├╝r den Ladedruck im Steuerger├Ąt kann nur Dr├╝cke knapp ├╝ber 1 bar messen. Ist der Druck h├Âher, wird er immer zu wenig Druck anzeigen. Folge: Abmagerung des Gemisches, zu hohe Brennraumtemperaturen, verbrannte Kolben.

L├Âsung: Einen anderen Map-Sensor einbauen.

17) Das richtige Motor├Âl

In Abh├Ąngigkeit von den Motor├Âltemperaturen sollte man ├ľl mit h├Âherer Viskosit├Ąt bei hohen Temperaturen nehmen (das ist die Zahl NACH dem ÔÇ×WÔÇť). Je h├Âher die Zahl, desto stabiler ist es bei hohen Temperaturen. Vollsynthetische ├ľle haben Reinigungszus├Ątze, die Ablagerungen im Motor l├Âsen k├Ânnen, was zu Undichtigkeiten und erh├Âhtem ├ľlverbrauch f├╝hren kann. Ein allgemein anerkanntes ├ľl ist das Castrol RS 10W60.

18) Z├╝ndkerzen wechseln

Eine Z├╝ndkerze ist stark f├╝r die Temperaturentwicklung im Brennraum und die W├Ąrmeableitung verantwortlich. Ein falscher W├Ąrmewert kann deshalb zum Motorschaden f├╝hren. Original ist die Bosch Platin W6DP0 vorgeschrieben. Alternativ kannst du auch die Bosch Silber-Z├╝ndkerzen nehmen.

19) Einspritzd├╝sen und Benzindruckregler

Einspritzd├╝sen und Benzindruckregler ver├Ąndern die vom Steuerger├Ąt ÔÇ×gewollteÔÇť Gemischmenge, die aus Durchflussmenge der D├╝sen und Einspritzventil-├ľffnungsdauer berechnet wurde. Graue D├╝sen statt gr├╝ne oder erh├Âhter Benzindruck sind nur n├Âtig, wenn keine geeignete Abstimmung per Chip gemacht wurde oder die Grenzen schon erreicht sind. Graue D├╝sen sollten also erst ab 250 PS verbaut werden. Wir empfehlen den einstellbaren Benzindruckregler mit unseren G60 Tuningkits.

20) RS Laderbearbeitung richtig machen

Die sogenannten RS-Bearbeitungen gibt es in verschiedenen Ausbaustufen: Das Entfernen von Stegen bei gleichzeitig fast immer h├Âheren Drehzahlen vermindert allerdings durch kleinere LR die Steifigkeit des Bauteils. Der Verdr├Ąnger, selbst aus Magnesium, ist auf eine gleichm├Ą├čige Gewichtsverteilung und Wuchtung angewiesen, weshalb du zugunsten der Lebensdauer darauf verzichten solltest. Viel Mehrleistung ist dabei auch nicht verbrieft. Die professionelle ├ťberholung ├╝bernehmen wir gerne.

21) Klopfsensor-Kabel pr├╝fen

Der Klopfsensor ist die letzte Rettung f├╝r den Motor, wenn zum Beispiel falscher Sprit mit zu geringer Oktanzahl getankt worden ist, oder der Ladedruck zu hoch oder das Gemisch zu mager ist. Deshalb unbedingt die Kabel pr├╝fen und auch das Anzugsdrehmoment von 20 Nm beachten, weil sonst ein einwandfreies Signal nicht gew├Ąhrleistet ist!

22) Richtiges Benzin tanken

Die alten G60 Steuerger├Ąte 88/89 (Endung "B") sind auf "normales" Superbenzin mit 95 Oktan ausgelegt. Die folgenden ab 1990 sind auf Super Plus mit 98 Oktan ausgelegt. Ein Wechsel auf die neuere Software bringt sp├╝rbar besseres Fahrverhalten und bei jeder Modifikation durch Chip oder Ladedruckerh├Âhung ist das Tanken von mindestens 98 Oktan Pflicht.

23) Lagerung des ausgebauten Laders

Der Verdr├Ąnger besteht aus empfindlichem Magnesium, das Ladergeh├Ąuse aus einer Aluminiumlegierung. Wenn der Lader nicht mehr in Betrieb ist, fehlt die innere Schmierung durch das ├ľl von der Kurbelgeh├Ąuseentl├╝ftung. Der Lader kann innen korrodieren, deshalb spr├╝ht man bei l├Ąngerer Lagerung ├ľl in die ├ľffnungen, dreht den Lader ein paar Mal, verschlie├čt die ├ľffnungen und lagert ihn am besten trocken und warm.

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Bartek Bartoszewicz
Tuning Professional
Sein erstes Auto war ein 1er Polo mit 40er Weber Doppelvergaser und 129 PS. Sein zweites ein Audi 50. Heute tunt Bartek Lamborghinis auf 1000 PS. Schon als kleiner Junge baute Bartek Fahrzeuge auseinander und setzte alles wieder besser zusammen. Das Abitur schrieb er mit ├ľl an den Fingern. Der gelernte KFZ-Mechaniker mit Schwerpunkt Motoren und Getriebebau wollte unbedingt zum Motorsport. In seinen 10 Jahren bei der Formal 1 betreute er 73 Rennen, unter anderem als Motorenmechaniker von Ralf Schumacher bei Toyota. Seit 2010 widmet er sich voll und ganz seiner Firma BAR-TEK┬« Motorsport und hilft seinen Kunden, VW- und Audi-Motoren zur H├Âchstleistung zu bringen.
Expert in
Motor
Getriebe
BAR-TEK hautnah

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