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Teile-Ratgeber

Ladeluftkühler im Tuning

Mehr Leistung durch kalte Luft
von
Bartek Bartoszewicz
Tuning Professional
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Ladeluftkühlung im Tuning

Der Ladeluftkühler ist ein beliebtes Tool im Tuning, mit dem du schnell mehr Leistung aus deinem Turbomotor holen kannst.

Er sorgt dafür, dass die Ansaugluft immer schön kühl ist und erhöht dadurch den Wirkungsgrad deines Motors. Heutzutage haben alle aufgeladenen Motoren einen LLK. Für professionelles Tuning und den Einsatz auf der Rennstrecke sind allerdings Kühler erforderlich, die eine extreme Leistung aushalten und unterstützen. In diesem Beitrag erfährst du deshalb alles, was du über Ladeluftkühler beim Tuning wissen musst.

Was ist ein Ladeluftkühler und wo befindet er sich?

Der LLK, wie der Ladeluftkühler abgekürzt wird, ist ein Wärmetauscher. Er sitzt zwischen Turbolader und Motor, genauer gesagt im Ansaugtrakt zwischen dem Verdichter und dem Einlassventil des Motors. Er kühlt die vom Turbolader verdichtete Luft herunter, um den Wirkungsgrad des Motors und seine Haltbarkeit zu erhöhen. Dadurch steigt die Leistung an.

Was macht der Ladeluftkühler genau und wieso brauchst du ihn?

Wieso die Ansaugluft gekühlt werden muss

Dein Turbolader verdichtet die Ansaugluft für deinen Motor und bringt dadurch mehr Luft in den Motorraum. Je mehr Sauerstoff dieser bekommt, desto mehr Kraftstoff kann er verbrennen und desto höher ist die Leistung. Diese Kompression der Ansaugluft hat aber einen entscheidenden Nachteil: die Ladeluft erwärmt sich schnell auf bis zu 200°C. Kalte Luft enthält bei gleichem Volumen mehr Sauerstoff als warme Luft, der Sauerstoffgehalt sinkt also. Dadurch kommt nicht ausreichend Sauerstoff in den Motor und er kann weit weniger Kraftstoff verbrennen als nötig.

Die Folgen von zu warmer Ansaugluft

Ist die Ansaugluft zu warm, sinkt nicht nur die Leistung drastisch ab. Auch die thermische Belastung der Kolben, Ventile und des Zylinderkopfes nimmt zu und der Motor fängt an zu klopfen. Es kann sogar zu einem kapitalen Motorschaden kommen. Der Ladeluftkühler verhindert dieses Szenario, indem er die Ansaugluft runterkühlt und dadurch mehr Sauerstoff in den Motor gelangt.

Zwei Arten von Ladeluftkühlung – Wassergekühlte und luftgekühlte LLK

Luftgekühlte Ladeluftkühler

Luftgekühlte Ladeluftkühler bestehen meist aus Aluminium-Kühlnetzen mit vielen kleinen Kanälen und Lamellen. Dadurch kommt die Ansaugluft mit einer großen Oberfläche in Kontakt, die sie abkühlt. Gleichzeitig entsteht durch die vielen Kanäle ein Druckverlust, der die Leistung schmälern würde. Ladeluftkühler für den Tuningbereich werden strömungsoptimiert hergestellt, um möglichst viel Luft ohne Druckverlust zu kühlen und an den Motor liefern zu können. Die kalte Luft hat nicht nur den Vorteil, mehr Sauerstoff zu enthalten. Sie besitzt auch ein deutlich geringeres Volumen, wodurch mehr Kraftstoff eingespritzt werden kann. Der positive Effekt auf deine Motorleistung ist so groß, dass der Druckverlust nicht ins Gewicht fällt.

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Wassergekühlte Ladeluftkühler

Manchmal können einfach keine luftgekühlten LLK verbaut werden. Das ist zum Beispiel bei Heckmotoren der Fall. Hier greifst du am besten auf wassergekühlte Ladeluftkühler zurück. Obwohl sie für den Einsatz auf engstem Motorraum konzipiert sind, bestehen sie aus drei einzelnen Teilen:

  1. Wasserkühler für die Ansaugluft (Wasser wird hier nur für LLK abgekühlt; eigenes Kühlkreislaufsystem)
  2. Umwälzpumpe
  3. Wassergekühlter Ladeluftkühler

In der Front wird ein Wasserkühler verbaut, der die Ansaugluft ausschließlich für den Ladeluftkühler abkühlt. Der Kühler führt zu einer Wasserpumpe, die wiederum mit dem kompakten wassergekühlten Ladeluftkühler verbunden ist. Dieser sitzt wie beim anderen System zwischen Turbolader und Motor. Der Fahrtwind kühlt das Wasser im Wasserkühler runter. Die Pumpe befördert das kalte Wasser durch die Lamellen des wassergekühlten Ladeluftkühlers, wo die Luft heruntergekühlt wird. Bei diesem System sind die Wege für die Ladeluft extrem kurz, wodurch das Turboloch reduziert wird und sich auch das Ansprechverhalten deines Motors deutlich verbessert. Im Vergleich zum Luft-Luft-System erreichst du hier eine höhere Kühlung von rund 30°C und ungefähr zehn Prozent Mehrleistung bei gleichem Ladedruck.

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Wie setzt du den Ladeluftkühler beim Tuning ein?

Autohersteller bauen Autos so, dass sie im Prinzip bei fast jedem Klima fahren, also egal ob im Schneegebiet oder in der Wüste. Originale Ladeluftkühler werden möglichst kompakt und preiswert hergestellt. Sie können die Luft auf ungefähr zehn bis zwanzig Grad über der Außentemperatur abkühlen. Kleine Tuningmaßnahmen wie Chiptuning reichen deshalb oft aus, wenn du ausschließlich in unseren Breitengraden unterwegs bist und keine großen Veränderungen an deiner Hardware vorgenommen hast. Sobald du ambitioniert die Leistung steigern willst und dich für aufwändiges Tuning entscheidest, brauchst du einen größeren Ladeluftkühler. Dieser muss sich an die höhere Leistung und den extremen Temperaturanstieg anpassen können, damit die Ausbeute der restlichen Tuningmaßnahmen nicht sofort verpufft. Je größer der LLK, desto kühler die Luft und desto mehr Leistung bekommst du. Für den Einsatz auf der Rennstrecke brauchst du perfekt aufeinander abgestimmte Komponenten, die du in unserem Onlineshop bekommst.

Professionelles Tuning deines Ladeluftkühlers

Möchtest du dein Tuning professionell angehen und dir von uns helfen lassen, nimm einfach Kontakt zu uns auf. Wir beraten dich zum passenden LLK und bauen dir diesen auf Wunsch auch fachmännisch ein. Für echte Leistungsfreaks bauen wir auch komplette Rennmotoren auf. Sprich uns an!

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Bartek Bartoszewicz
Tuning Professional
Sein erstes Auto war ein 1er Polo mit 40er Weber Doppelvergaser und 129 PS. Sein zweites ein Audi 50. Heute tunt Bartek Lamborghinis auf 1000 PS. Schon als kleiner Junge baute Bartek Fahrzeuge auseinander und setzte alles wieder besser zusammen. Das Abitur schrieb er mit Öl an den Fingern. Der gelernte KFZ-Mechaniker mit Schwerpunkt Motoren und Getriebebau wollte unbedingt zum Motorsport. In seinen 10 Jahren bei der Formal 1 betreute er 73 Rennen, unter anderem als Motorenmechaniker von Ralf Schumacher bei Toyota. Seit 2010 widmet er sich voll und ganz seiner Firma BAR-TEK® Motorsport und hilft seinen Kunden, VW- und Audi-Motoren zur Höchstleistung zu bringen.
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Getriebe
BAR-TEK hautnah

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